
Mancheiner findet sein Nackenkissen so bequem, dass er damit sogar im Stehen schlafen könnte. Danke für dieses Bild an Jaysin Trevino.
Die richtige Matratze
Gesundes Schlafen beginnt mit der richtigen Matratze. Der Handel hält hier so viele verschiedene Modelle bereit, dass man als Laie schnell den Überblick verlieren kann. Deshalb sollte man sich nicht nur auf die Empfehlungen der Werbung und der Verkäufer beim Matratzenkauf verlassen, sondern in erster Linie immer auf sich selbst. Mit einem ausgiebigen Probeliegen kann man testen, wie angenehm die Matratze ist. Die Matratze sollte dabei nicht zu weich – aber auch nicht zu hart – sein und den Rücken gut stützen. Ergänzen kann man diese mit einem verstellbaren Lattenrost, der individuell eingestellt werden kann.
Kleine Veränderungen bewirken Großes
Bereits einige kleine Veränderungen können neben einer guten Matratze einen schmerzfreien Schlaf erwirken. So sorgen Nackenkissen für eine gute Liegeposition. Und auch zwei Kissen, die unter die Knie bei einer Rückenlage oder zwischen die Knie bei einer Seitenlage gelegt werden, ermöglichen einen durchaus rückenfreundlichen Schlaf. Zudem beugen feste Rituale vor dem Schlafen den so berüchtigten Schlafstörungen vor. Denn auch diese tragen dazu bei, dass man während oder nach der Nacht mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat. Ein gutes Beispiel ist hier das Lesen.
Viele Menschen lesen vor dem Schlafen. Das ist löblich, denn lesen bildet nicht nur, sondern entspannt und hilft dabei, den Alltagsstress aus dem Kopf zu verbannen. Doch die ganzen positiven Eigenschaften des Lesens können sich nur voll entfalten, wenn man dazu die richtige Lesehaltung einnimmt. Oftmals wird versucht, im Liegen zu lesen. Doch das ist sehr anstrengend. Vor allen Dingen für den Rücken und den Nacken, da man hier sehr schnell verkrampft. Viel besser hingegen ist das Lesen im Sitzen. Auch im Bett ist dies möglich. Hierzu sollte man das Kopfteil des Lattenrostes aufrichten, damit man sich daran anlehnen kann.
Um das Buch nicht in der Hand halten zu müssen, kann man ein Betttablett verwenden. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Am meisten dürften sie für das beliebte Frühstück im Bett zum Einsatz kommen. Aber auch beim Lesen kann das Tablett ein unentbehrlicher Helfer sein. Es gibt Ausführungen, bei denen ein Teil des Tabletts zum kippen ist. Hier könnte man das Buch oder gar den Laptop positionieren. Einige Betttabletts mit Leseklappe sind zusätzlich mit einer Leselampe ausgestattet. So kann man bei dezentem Licht lesen und in den Fächern einige Schreibutensilien verstauen. Und wenn man nicht mehr Lesen möchte, stellt man das Tablett einfach zur Seite, klappt das Kopfende wieder herunter und kann schlafen. Und wer weiß: Vielleicht kann man ja am nächsten Morgen – nach einem erholsamen und gesunden Schlaf – das Tablett dafür benutzen, um ein leckeres Frühstück direkt im Bett einzunehmen. Bequemer geht es doch fast gar nicht mehr.